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Segelflugmodelle können auf mehrere
Arten auf Höhe gebracht werden. Früher wurde Gummiseilstart
favorisiert. Dabei wird ein Hochstartseil verwendet, das aus 30 m
Gummischlauch und 100 m monofilem, dünnen Nylonseil besteht.
Das Modell wird an dem Nylonseil eingehängt und das ganze gegen
den Wind ausgezogen. Die Energie aus dem Gummischlauch wird beim
Start in Höhe umgesetzt. Je nach Windrichtung und -geschwindigkeit
werden Ausklinkhöhen von 100 m - 200 m erreicht.
Heute werden die Segelflugmodelle mit einer
elektrischen Hochstartwinde gestartet.
Das ergibt, vor allem wenn wenig Wind herrscht, noch größere
Starthöhen, die immer über 200 m liegen. Die bisher größte
gemessene Starthöhe lag bei 250 m, aber es müssten sogar
300 m möglich sein, wenn man sich nur traut ...
Die gegeignetsten Windrichtungen für
den Hochstart sind West-Nordwest (290°) oder Ost-Südost
(110°), weil der Flugplatz in dieser Richtung die größte
Ausdehnung besitzt (257m).
Nach dem Ausklinken werden thermische Aufwinde
gesucht, die die Flugzeiten stark verlängern können. Es
wurden so Flugzeiten bis zu 3:05:30 h erreicht.
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